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Rekrutierung im Bereich der schnelldrehenden Konsumgüter (FMCG) in Europa

In Bezug auf die Personalbeschaffung gibt es einige universelle Grundsätze und Praktiken, die jeder Personalverantwortliche kennen und in seinem Verfahren umsetzen sollte. Doch jede Branche hat ebenso ihre eigenen Besonderheiten hinsichtlich der Anstellung und Bindung von Talenten, und das trifft auch auf die FMCG-Industrie zu.

Geschrieben von Daniela Costa

Die Industrie der schnelldrehenden Konsumgüter (FMCG) ist einer der wettbewerbsfähigsten Bereiche in der Personalbeschaffung. Laut einer im September 2018 veröffentlichten Umfrage unter Mitgliedern des Institute of Student Employers (ISE) gab es 204 Bewerbungen pro FMCG-Absolventenstelle - mehr Bewerbungen pro Absolventenstelle als in jedem anderen Sektor. Die Branche hat in ihrem Bereich einige der größten Unternehmen der Welt, von denen einige ansässig und ursprünglich aus Europa stammen, wie Nestlé, das derzeit das größte FMCG-Unternehmen der Welt ist. Weitere große Namen der FMCG-Industrie in Europa sind Procter&Gamble, Pepsi Co., Unilever und Anheuser-Busch InBev SA.

Was sind die Hauptprobleme?

In Bezug auf die Personalbeschaffung gibt es einige universelle Grundsätze und Praktiken, die jeder Personalverantwortliche kennen und in seinem Verfahren umsetzen sollte. Doch jede Branche hat ebenso ihre eigenen Besonderheiten hinsichtlich der Anstellung und Bindung von Talenten, und das trifft auch auf die FMCG-Industrie zu.

Laut einer Linkedin-Analyse zu Fluktuationsraten liegt die Konsumgüterindustrie in Bezug auf die Sektoren mit der höchsten Fluktuationsrate an zweiter Stelle. Als Gründe hierfür werden unter anderem fehlende Aufstiegsmöglichkeiten, Unzufriedenheit mit der Führung des leitenden Managements und der Wunsch nach anspruchsvollerer Tätigkeit genannt.

Qualifikationsmangel und Talentmangel sind weitere Themen, mit denen sich die Konsumgüterindustrie derzeit bei der Rekrutierung konfrontiert sieht. Es wird vorhergesagt, dass die Branche in den nächsten fünf bis zehn Jahren einen Rückgang der Fachkräfte verzeichnen wird, da ein großer Teil der langjährigen Mitarbeiter in den Ruhestand geht. Auch wenn es viele Bewerber gibt, haben die meisten von ihnen nicht die richtige Erfahrung oder die notwendigen Fähigkeiten, um in der Branche zu arbeiten.

Wie können Konsumgüterunternehmen ihre Rekrutierung verbessern?

Millennials sind die Zukunft der globalen Erwerbsbevölkerung, und Konsumgüterunternehmen sollten sie ins Visier nehmen. Obwohl sie in der Regel nicht über die traditionellen Kompetenzen verfügen, nach denen Unternehmen suchen, sind sie aufgrund ihres digitalen Wissens und ihres Lerneifers die perfekte Bewerberzielgruppe, um Verbesserungen und schnell vorausschauendes Denken in Unternehmen zu beschleunigen.

Um Probleme, wie Fluktuation und Fachkräftemangel, zu bewältigen, müssen Konsumgüterunternehmen zwangsläufig in die Implementierung einer Rekrutierungssoftware investieren. Dieser technologische Fortschritt ermöglicht es Unternehmen, interne Talentpools zu schaffen und ihre Rekrutierungszeiträume zu verkürzen sowie sicherzustellen, dass sie die bestmöglichen Talente anstellen. Durch den Einsatz einer Rekrutierungssoftware schöpfen Unternehmen ihre Rekrutierungsprozesse optimal aus und sparen dabei Zeit und Geld.

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